3000km

Mit dem Fahrrad zum Schwarzen Meer

Müssen wir unsere Fahrradtour vorzeitig abbrechen?

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Nach unserer wunderschönen Tour von Tuttlingen nach Sigmaringen wachte ich heute Morgen mit einem üblen Kratzen im Hals auf. Ich fühlte mich nicht besonders fit und befürchtete, mich durch das abwechselnde Schwitzen und Frieren beim Radfahren erkältet zu haben. Nach einigem Hin- und Herüberlegen am Frühstückstisch entschieden wir uns, einen Tag Pause einzulegen und abzuwarten, wie es sich entwickelt. Schließlich findet in Sigmaringen auch gerade die Gartenschau statt, die sicher einen Besuch lohnt. Doch ausgerechnet wegen dieser Schau war unser Hotel für das ganze Wochenende ausgebucht. Keine Chance, unser Doppelzimmer für eine weitere Nacht zu behalten. „Ganz Sigmaringen ist an diesem Wochenende dicht!“, bedauerte unsere Gastwirtin. Also half es nichts: Rauf auf’s Fahrrad, Salbei-Bonbons in der Drogerie gekauft und weiter Richtung Riedlingen.

Hinter Sigmaringen verließ die Donau die bergige Landschaft und der Radweg führte uns über weite Felder  Richtung Ulm. Wieder machten wir die Erfahrung, dass wir besonders auf den ebenen Strecken sehr viel Gegenwind haben. Gegen Mittag erreichten wir Riedlingen. Da uns noch die 60 kilometer vom Vortag in den Beinen steckten und es anfing zu regnen, kehrten wir hier frühzeitig ein und ruhten uns in der schönen Altstadt etwas aus. Und die Halsschmerzen? Die waren zum Glück irgendwie weggeradelt. 🙂

riedlingen
40 Radkilometer

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