3000km

Mit dem Fahrrad zum Schwarzen Meer

Murphy und das Wetter

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Gestern Vormittag war es endlich soweit. Nachdem wir unser Gepäck verstaut hatten, haben wir uns auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Nur hatten wir offenbar versehentlich den kleinen Murphy eingepackt. Denn kaum waren wir losgeradelt, fing es bereits an zu tröpfeln. Auf halbem Weg zum Bahnhof standen wir im strömenden Regen vor einer gesperrten Brücke. Was schief gehen kann, geht schief! Nun war es also an der Zeit, in die volle Regenmontur zu springen. Gut, dann aber schnell weiter, wir wollen ja nicht gleich den ersten Zug verpassen. Keine 100 m weiter hörte plötzlich der Regen auf, und die Sonne lachte uns an. Na gut, die Regenklamotten kann man auch im Zug wieder ausziehen. Am Bahnhof angekommen war es jetzt schon reichlich knapp mit der Zeit. Und dei Fahrradfahrkarten brauchen wir ja auch noch. Der freundliche Bahnmitarbeiter konnte jedoch mit „Fahrradkarte“ erstmal nicht viel anfangen und ließ sich erklären, was wir da denn bräuchten. Als er´s dann verstanden hatte, zeigte er nur noch auf ein Schild mit der Aufschrift „Heute kein Service“! Na vielen Dank. Also die Fahrkarte am Automat ziehen. Der nimmt natürlich mal wieder keine Scheine an. In 2 Minuten kommt der Zug. Endlich konnten wir den Automaten dann überreden, die Kreditkarte zu akzeptieren. Dann jetzt also noch schnell die Fahrräder auf den anderen Bahnsteig tragen und rein in den Zug. Geschafft. Da die Zeit bis zum nächsten Umsteigen auch nicht gerade üppig bemessen war, spurteten wir dann durch den halben Bahnhof.

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Puh! Gerade noch geschafft. In diesem Moment sprang die Anzeigetafel um: 10 Minuten Verspätung! Gut, an diesem Punkt hatten wir dann den stressigen Teil hinter uns. Bis Würzburg hatte sich die Verspätung auf 60 Minuten hochgeschaukelt (Stellwerkprobleme). Damit waren die restlichen Anschlüsse auch egal. Am späten Nachmittag waren wir dann endlich an unserem Ziel in Donauwörth angekommen.

Nach einer Übernachtung im „Buena Vista“ konnten wir nun endlich die erste Etappe unter die Räder nehmen. Leider bestimmte Murphy immer noch unser Wetter. Immer wenn der Regen gerade stark genug war, dass wir beschlossen unsere Regenklamotten anzuziehen, hörte kurz danach der Regen wieder auf und dafür brachte uns die Sonne zum Schwitzen. Aber man soll ja nicht dauernd über´s Wetter meckern. Am Nachmittag blieb es dann auch mal etwas länger trocken.

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